Mittwoch, 11. April 2018

Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) und ADV - was tun?

Ab Ende Mai trifft es uns Blogger und damit viele SU Demos ganz gewaltig: der Datenschutz wird engmaschiger und sicher wird auch nachhaltig kontrolliert werden. Da ich auch im Hauptjob einiges dazu lesen und umsetzen musste, kommen hier ein paar Anregungen,wo ihr ansetzen könnt. ICh habe mich durch einige Seiten gelesen - siehe Linksammlung weiter unten.

Das ersetzt natürlich keine Rechtsberatung! Ich bin kein Jurist und übernehme für nachfolgenden Inhalt keinerlei Haftung. 



Erst mal zu dem, was du wahrscheinlich sowieso schon hast/machst:


  • Hinweis auf Cookies einblenden
  • Vollständiges Impressum mit aktuell gültigen Angaben
  • Werbung muss oberhalb des Beitrages eindeutig gekennzeichnet sein 
  • Abos jeglicher Art müssen durch Double-Opt-In (2malige Bestätigung) erfolgen

Und nun zu Dingen, die du schnell abstellen kannst:

  • Social Media Buttons entfernen 
  • Kontaktformular (eine Ergänzung eurer Ino über euch reicht auch)
  • E-Mail Abo über neue Beiträge 
  • Widgets zur Anzeige von Instagram, Pinterest & Co
  • Plugins, die nicht unbedingt benötigt werden, ansonsten kritisch prüfen

Und nun zum Eingemachten:

  • Blog Hops -  sind als kritisch anzusehen, da auf deinem Blog sichtbar wird, woher der Besucher kommt
  • Google Analytics -  entweder nicht mehr benutzen oder aber mit Google einen ADV abschließen 
    Ab 25. Mai 2018 braucht ihr den Vertrag nicht mehr ausdrucken und per Post verschicken. Dann könnt ihr einfach in den Analytics-Einstellungen bei Verwaltung > Kontoeinstellungen > Zusatz zur Datenverarbeitung den Vertrag durch wenige Klicks bestätigen.
  • Google Fonts  - sollte auch vermieden werden. Möglich wird das, indem man die Schrift lokal auf dem Server speichert. 
  • Provider -  Wenn ihr bei einem Hoster seid, müsst ihr mit ihm einen Vertrag zur Auftragsdatenverarbeitung abschließen. 
  • Newsletter - dito, ihr braucht einen ADV, wenn ihr mit einbem Provider arbeitet. 
  • Datenschutzerklärung - formuliert auf eurem Blog in klar verständlichen Worten, wie ihr Daten verarbeitet und bietet die Löschung von personenbezogenen Daten auf Nachfrage an.
  • Verarbeitungsverzeichnis - ist gar nicht so schlimm - fangt damit an und schafft euch einen Überblick.


Ein paar nützliche Links:



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